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Yakin kwakwalwai : dimension décoloniale d'un combat épistémique et éthique au sein de l'association Ihyaous Sunnah au Niger
Cet article analyse le concept de " yaƙin ƙwaƙwalwai " en Hausa, que je traduis par " guerre des cerveaux ", qui a émergé de mes recherches sur les projets de transformation sociale que poursuit l'association islamique Ihyaous Sunnah au Niger. Ce concept englobe leurs luttes contre ce qu'ils perçoivent comme relevant de l'impérialisme moral occidental et les influences occidentales dans les domaines du savoir et de l'être au Niger. Dans cet article, je présente les différentes dimensions de cette "guerre des cerveaux" du point de vue du Conseil des Oulémas de l'association et je les analyse dans le contexte de la décolonialité. Je soutiens que leur discours peut être compris comme un positionnement décolonial enraciné dans les épistémologies religieuses et conçu comme une alternative aux manifestations de la colonialité que l'on trouve dans les formes modernes de pensée, de connaissance et d'action.
Zur epistemischen Rahmung von Gerüchten im Covid-19 Diskurs Kameruns
Ziel dieses Beitrags ist es, gestützt auf französischsprachige Daten aus Kamerun, epistemische Praktiken in ihrem pragmatisch-diskursiven Kontext zu untersuchen und dabei ein besonderes Augenmerk auf evidentielle Markierungen zu legen. Als Grundlage für die qualitativ ausgerichtete empirische Analyse dient der durch Covid-19 hervorgebrachte Seuchendiskurs, zu dem auch zahllose Gerüchte gehören. Diese lassen sich in einer ersten Annäherung als in der Regel kurze, vom Hörensagen bekannte (Proto-) Erzählungen definieren, deren Inhalte strittig bzw. offiziell nicht legitimiert sind. Solche Erzählungen werden meist mit evidentiellen Markierungen vom Typ on dit 'man sagt' oder les gens disent 'die Leute sagen' versehen, die sie als Wiedergabe fremder Rede von unklarer Herkunft und daher meist ungewisser Qualität ausweisen. Im Mittelpunkt meines Beitrags steht jedoch nicht die Frage, ob die als Gerücht gerahmten Inhalte tatsächlich wahr oder falsch sind. Vielmehr interessieren Gerüchte hier, weil sie in der Interaktion regelmäßig zu Aushandlungen führen, in deren Verlauf sich die Teilnehmer*innen mittels epistemischer Praktiken und Positionierungen über ihre Herkunft und Qualität verständigen. Im Fokus stehen zum einen verschiedene evidentielle Markierungen im Zusammenhang mit der Rahmung eines Narrativs als Gerücht. Zum anderen richtet sich der Blick auf die Bewertung der entsprechenden Inhalte und die darin zum Ausdruck kommende epistemische Haltung der Teilnehmer*innen.

