AfriKaleidoskop meets ARTE: Operation Afrika: DIE JAGD NACH DEN ROHSTOFFEN DER ZUKUNFT
- Title
- AfriKaleidoskop meets ARTE: Operation Afrika: DIE JAGD NACH DEN ROHSTOFFEN DER ZUKUNFT
- Abstract
-
AfriKaleidoskop meets ARTE
Operation Afrika: DIE JAGD NACH DEN ROHSTOFFEN DER ZUKUNFT
18.12.2024 | 7:00 pm CEST
Kulturhaus Neuneinhalb, Gerberplatz 1, 95445 Bayreuth, Germany - Date
- February 24, 2025
- Language
- German
- Transcript
- ja einen schönen guten Abend einen schönen guten Abend und herzlich willkommen hier bei Afrika leidoskop meets arte ich freue mich dass Sie und Ihr alle so zahlreich erschienen seid und bin ganz froh hier drei sehr Spann der Gäste auf der Bühne zu haben ähm unter anderem der einen der Filmemacher Philip Sandner aber auch Jan sendik und Juliet gotlanger die ich kurz vorstellen werde und dann geht es hier weiter mit einer kurzen Diskussion und dann habt ihr und haben Sie auch die Möglichkeit Fragen zu stellen Kommentare zu äußern dafür kommen Sie bitte hier nach vorne m aber zuerst einmal zu unseren Gästen und zu allererst ja Philip Sandner einer der drei Filmemacher dieses Films den wir gerade gesehen haben Operation Afrika die Jagd nach den Rohstoffen der Zukunft Philip Sandner ist seit 2012 freier Journalist und Redakteur hauptsächlich für die Deutsche Welle m und von 2016 bis 2023 war er Koordinator des Projekts African roots das koloniale Perspektiven ähm auf in der Wissenschaft und in der Geschichtsschreibung hinterfragte er interessiert sich für lokale Perspektiven also insbesondere die Politik die nicht auf den großen politischen nicht bei den großen politischen Hebeln sondern was die lokalen Perspektiven auf Politik angeht hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongo in Ruanda Kenia aber auch im frankophonen Westafrika und Philip Sand engagiert sich außerhalb seiner Tätigkeit im journalists Network im Netzwerk für Auslandsberichterstattung und und ist außerdem als Kiswahili Lektor an der Universität zu Köln tätig gewesen okay ja auf jeden Fall herzlich willkommen und schön dass du da bist philiip und ich mache weiter mit Jan sendik Jan sendik arbeitet hier an der Universität beireut als promovierter Politikwissenschaftler in der Friedens und Konfliktforschung ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie für die Soziologie Afrikas und Teil des infrag Projekt Afrikas infrastructure Globality Afrikas infrastructure globalties rethinking political geographies from the global South also sehr aktuell zu dem Thema was wir gerade gehört haben er ist außerdem kokoordinator des regionalverbunds [Musik] deutungskämpfe im Übergang und sein Fokus liegt auf auf sozialen Bewegung Protest und politische Gewalt hauptsächlich in in subsahara Afrika und dies auch in Bezug auf äh Phänomene wie das landgbbing und größere Investitionsprojekte Jan herzlich willkommen ähm und neben mir sitzt Juliet gutlanga sie ist Aktivistin und Wissenschaftlerin und promoviert aktuell in bayut äh zu feministischen mobilisierungsinitiativen äh gerade in Bezug auf bergbaugemeinden sowohl in Simbabwe als auch in Ghana ähm sie ist in ihrem Heimatland Simbabwe Gründungsmitglied von WEKA dem women network for environment and climate Action das ist ein Kollektiv was ich hauptsächlich für Geschlechtergerechtigkeit in äh Bergbaugebieten einsetzt äh und Aktivismus durchführt äh zu zum Thema des Klimawandels ähm und es geht auch darum das narrativ ein wenig zu ändern also dass die Perspektive von von Frauen und feministische Perspektiven deutlicher im Mittelpunkt stehen wenn wir über Klimawandel klimaresistenz und Ressourcenkonflikte reden ja und auch Dir ganz herzlich willkommen Juliet I will give a little bit of translation from times to times and Juliet will speak in English and then I will do my best to to translate as best as I can ja insofern welcome willkommen und wir gehen gleich rein in die Thematik ähm das war ein sehr eindrücklicher Film der uns auch durchaus vielleicht verstört hat was so diesen Widerspruch angeht zwischen der Idee von einer grünen sauberen Zukunft und den doch sehr ja ähm dreckigen kann man sagen ähm Situation die das mit sich führt also die die Ungleichheiten die marginalisierungserfahrung äh Ausbeutung und dementsprechend würde ich gerne gleich mit dir anfangen philiip und Fragen ähm was war so die Motivation äh die euch zu dritt äh zu diesem Film gebracht hat und das auch so runterzubrechen ich kann mir vorstellen bei der komplexen Lage das waren drei verschiedene Kontexte ähm und eine eine sehr ja eine sehr vielschichtige ähm ja eine sehr vielschtige Situation mit der euch auseinandersetzen musstet ähm wie war das das auf 52 Minuten herunterzubrechen und welche ja welche Entscheidung musstet ihr dabei treffen und was ist vielleicht auch nicht wird nicht gezeigt also was waren so die Schwierigkeiten bei dieser komplexen Situation und das eben zu übertragen in einen ähm sehr ja wichtigen denke ich aber sehr kurzen Film letztlich auch für das was alles angesprochen wird ja und vielleicht kannst du das Mikrofon genau m ihr hört mich ich krieg ein Zeichen von euch wenn es nicht geht aber ich glaube so ist gut ne ja danke für die ausfüliche Einführung [Musik] erstmal 52 Minuten knappe Zeit aber hey wir hatten 52 Minuten für so ein Film das ist schon mal super gut und da einfach es ist super dass das mit ARTE geklappt hat ja das ist langer Weg gewesen anderthalb Jahre ungefähr von der ersten Konzeption bis zur Fertigstellung jetzt und m das ist man muss viele Entscheidungen treffen natürlich fakt ist es war für uns alle drei irgendwie oder ist für uns drei Thema das uns auf die eine oder andere Weise beschäftigt das ist wir leben ohne Frage in Zeiten des Umbruchs und gerade dieses Thema Energie Politik eins woran sich das auch zeigt und wo wir wo es eben klar ist ja es geht weg von den fossilen da gibt's kein zurück aber gleichzeitig ist doch die Frage wie gestalten wir diesen Weg aus und wie kriegen wir das hin nicht die gleichen Fehler die es so oft gegeben hat zu wiederholen und das ist vielleicht auch genau das ich einmal inhaltlich schon auf das einzugehen was du gesagt hast dieses dieses Dilemma zu sehen wie die Menschen eben leiden in dieser Situation das ist eigentlich ja vielleicht so die Frage ist es nicht so dass wir jetzt wenn wir sozusagen den den neuen Wein in alte Schläuche war das so Gießen also wenn wir jetzt das das das alte System die alten Zusammenhänge übernehmen die alten Strukturen übernehmen und da was neues mit erschaffen wollen dann tappen wir oft in diese Falle aber ich will gar nicht so viel jetzt inhaltlich sagen sondern erstmal auch bei dem bei diesem Prozess bleiben das ist wirklich spannend wir haben ähm also erstmal ist es spannend sich zu dritt schon mal einig zu werden wie wie gestaltet man das aus welche Länder z.B welche Themen wählt man sich aus ähm dann gibt es aber auch noch diesen ganzen Prozess also das man hat so eine Idee aber muss da irgendwo mit hin also ähm braucht quasi ein ein Geldgeber dafür das hat in diesem Fall ganz gut mit ARTE geklappt aber es gibt dann verschiedene Abstimmungsrunden immer wieder muss man gucken dass man zusammenkommt und natürlich auch das Publikum im Blick hat also das auch spannend zu halten da hat sich das jetzt so rauskristallisiert dass wir diese drei m drei Länder nehmen die auch sehr verschieden ja sind die drei ähm ja im Grunde Rohstoffe die sehr verschieden sind ganz verschiedene Aspekte aufzeigen dieser Energiewende und das so gegeneinander zu stellen aber was z.B rausgeflogen ist sage ich mal wir hatten mal kurz über Kenia nachgedacht da gibt es diese ganze den den Ostafrikanischen Graben und das die Geothermie die Erdwärme robert habbeck war gerade erst da und spricht von einem sehr sehr spannenden Thema auch für die Zusammenarbeit und Deutschland ist da vor Ort das wäre sicher ein gutes Beispiel noch mal gewesen dass man sich hätte angucken können ja dann noch mal eins dass ich jetzt an dieser Stelle nennen möchte weil wir ja für ARTE auch immer Frankreich und Europa im Blick haben Frankreich ist am Ende ein bisschen rausgefallen und damit auch die Frage nach nuklear denn das wird ja vielfach nicht nur aber auch in Frankreich gerade in Frankreich als Lösung als Ausweg gehandelt wir haben jetzt hier in das deutsche Beispiel im Grunde gesehen mit dem Flüssiggas aber andere sagen braucht man gar nicht man braucht nur Atomkraft da stehen wir Deutschen bisschen kritisch dem gegenüber aber so sind die die Perspektiven verschieden und das ganze hätten man natürlich auch noch mal aufgreifen können nun ist Niger auch gerade kein leichtes Pflaster um sowas aufzuziehen und im Grunde hat dann für uns den Ausschlag gegeben dass wir als als deutsche Filmemacher einfach diesen diesen deutschen Blick haben und das war dann für uns auch authentischer wahrscheinlich besser umzusetzen ja aber so nur ein paar Eindrücke wie schwierig das einfach ist dann so ein so ein Thema Thema auf ähm 52 Minuten runterzubrechen wie du sagst ja ja danke und wenn ich gleich weitermachen dürfte mit Jan sendik und Juliet gutlanger meine Frage wäre ihr habt euch auch mit diesen Themen beschäftigt wie wirkt so einen Film auf euch gibt es da Resonanzen mit dem mit mit euren Ergebnissen aus der eigenen Forschung fehlt irgendetwas vielleicht Jan and then Juliet ich setze auf de Kabel so gut ja herzlichen Dank Joschka vielen Dank für die Möglichkeit hier sprechen zu dürfen und toll zu sehen was wir hier für eine wahnsinnsresonanz im beayut mit dem Thema auch haben ähm ich finde den Film unglaublich beeindruckend und auch wissenschaftlich unglaublich stimmig das wäre so mein meine meine wesentliche Beobachtung zunächst wir sehen eine ganze Bandbreite von Problemen die den Film dargestellt wird und dabei würde ich jetzt erstmal sagen ich sehe jetzt keine Art auswahleffekt als Wissenschaftler haben wir immer das Problem wir haben h drei Fälle und die drei Fälle sind womöglich nicht repräsentativ für das größere gesamte und genau das würde ich sagen schafft der Film enorm gut wir sehen Probleme dieser Großprojekte die aus meiner Sicht wirklich repräsentativ sind für die Problemlagen die sich da stellen also es geht natürlich los mit Vertreibung von Land als ein ganz ganz wesentliches Problem was am Fall der DRC hier sehr gut deutlich wird die minomü die wird ziemlich zu gehen Seen diese riesige Miene die sich mitten in der Stadt kolvesie befindet wo die umliegenden Häuser im Grunde einfach zerfallen wegen den ganzen Sprengarbeiten auf Termine und das sind so Mechanismen die wir immer wieder sehen bei diesen Projekten dass im Grunde die Leute gezwungen sind ihr Land abzugeben ihr Land zu verlassen sie tun das in vielen Fällen einfach schlichtwg nicht freiwillig oder unter Umständen wo die Freiwilligkeit so stark eingeschränkt ist dass es fast wieder wie Zwang wird wir haben Probleme von Umweltfolgen die sehr deutlich werden bei den Projekten gerade im Bergbau Chemikalien als Riesenproblem für die lokale Bevölkerung ähm die heiligen Städte die an vielen Orten sehr stark angetastet und beschädigt werden durch diese Projekte tauchen hier auf das ist natürlich schon sehr frappierend dass das henprjekt in Namibia ausgerechnet einem an einem Ort sich befindet wo auch noch die deutsche Geschichte des Völkermords an den hierero und Nama sich zugetragen hat also das könnte praktisch kein schlimmerer Ort sein wenn man jetzt mal über die kulturelle Dimension nachdenkt von solchen Projekten und dem gegenüber steht dass diese Projekte eigentlich meistens einen sehr begrenzten lokalen Nutzen schaffen ich kann schon mal vorweg sagen vielleicht kommt der Punkt später auch noch mal die Menschen wollen diese Projekte eigentlich meistens vor Ort in in vielen afrikanischen Ländern sehen wir dass diese Projekte zwar gewünscht sind aber die Erwartungen sind auch schlichtwg andere die Menschen erwarten dass diese Projekte ihre Lebensbedingungen verbessern werden Vorstellung davon kursieren dass dadurch Schulen gebaut werden dass Infrastruktur entsteht dass Straßen gebaut werden krankenhäus entstehen und vor allem das Jobs entstehen ist eigentlich der wichtigste Punkt für viele Menschen ist das Jobs entstehen und das gelingt bei vielen dieser Projekten einfach sehr wenig wir haben es an einer Stelle gehört dass die Jobs am Ende nur an die Elite weitergegeben werden das ist also keine keine faere Verteilung von Arbeitsmöglichkeiten gibt aber da gibt's noch substanziellere Probleme würde ich sagen diese Unternehmen agieren oft hochmechanisiert im Bergbau m und bei Wind und Solaranlagen ist die Technik schlichtweg so dass man nicht viele Menschen braucht um diese Anlagen zu warten und zu betreiben so dass wir einfach sehr begrenzte direkte Arbeit auf diese oder direkte Arbeit geschaffen wird ein sehr begrenzten Umfang bei diesen Projekten es gibt dann noch indirekte Jobs natürlich aber alles in allem ist der Nutzen einfach relativ begrenzt und was in der Doku auch vorkommt aber was man vielleicht sogar noch stärker machen könnte ist eigentlich die Frage von Repression m das ist so ein bisschen den Fällen vielleicht geschuldet die DRC ist schlussendlich doch ein Ort wo also dirc Demokratische Republik Kongo ähm wo m zivilgesellschaftliche Organisation doch noch relativ frei operieren können aber wenn wir nach Kolumbien schauen z.B oder nach Mexiko nach Brasilien nach Indonesien in diese Länder da ist die Lage schon was Aktivismus gegen solche Projekte angeht schon sehr sehr viel schwieriger noch und die NGO global witness die das jedes Jahr dokumentiert wie viele Menschenrechts und Landrechts und umweltrechtsaktivisten getötet werden in solchen Auseinandersetzungen die zeigt Hal wirklich frappierende zahlen also um die 200 Menschenrechtsaktivisten die sich für Landrechte einsetzen sind letztes Jahr getötet worden in diesen Auseinandersetzungen und genau ich würde vielleicht noch kurz noch das noch ein bisschen zu differenzieren weil wenn ich jetzt sage ist alles gleich dann ist als Wissenschaftler immer eine etwas schwierige Position also wir sehen schon dass Projekte auch unterschiedliche Auswirkungen Lokal haben je nachdem wie Sie konstruiert sind also allein die Geografie spielt eine riesige Rolle manche Projekte sind sehr abgelegen und haben dann sehr begrenzte lokale impas aber selbst da gibt es die immer wieder auch wenn da gewisse Distanz oder größere Distanzen dazwischen liegen zwischen einer Effekt als Wissenschaftler haben wir immer das Problem wir haben h drei Fälle und die drei Fälle sind womöglich nicht repräsentativ für das größere gesamte und genau das würde ich sagen schafft der Film enorm gut wir sehen Probleme dieser Großprojekte die aus meiner Sicht wirklich repräsentativ sind für die Problemlagen die sich da stellen also es geht natürlich los mit Vertreibung von Land als ein ganz ganz wesentliches Problem was am Fall der DRC hier sehr gut deutlich wird die Mine komü die wir ziemlich zu Beginn sehen diese riesige Miene die sich mitten in der Stadt kolvesie befindet wo die umliegenden Häuser im Grunde einfach zerfallen wegen den ganzen Sprengarbeiten auf der Miene und das sind so Mechanismen die wir immer wieder sehen bei diesen Projekten dass im Grunde die Leute gezwungen sind ihr Land abzugeben ihr Land zu verlassen sie tun das in vielen Fällen einfach schichtwg nicht freiwillig oder unter Umständen wo die Freiwilligkeit so stark eingeschränkt ist dass es fast wieder wie Zwang wird wir haben Probleme von Umweltfolgen die sehr deutlich werden bei den Projekten gerade im Bergbau Chemikalien als Riesenproblem für die lokale Bevölkerung die heiligen Städte die an vielen Orten sehr stark angetastet und beschädigt werden durch diese Projekte tauchen hier auf das ist natürlich schon sehr frappierend dass das henprojekt in Namibia ausgerechnet einem an einem Ort sich befindet wo auch noch die deutsche Geschichte des Völkermords an den Herero n sich zugetragen hat Al das könnte praktisch kein schlimmerer Ort sein wenn man jetzt mal über die kulturelle Dimension nach denkt von solchen Projekten und dem gegenüber steht dass diese Projekte eigentlich meistens einen sehr begrenzten lokalen Nutzen schaffen ich kann schon mal vorweg sagen vielleicht kommt der Punkt später auch noch mal die Menschen wollen diese Projekte eigentlich meistens vor Ort in in vielen afrikanischen Ländern sehen wir dass diese Projekte zwar gewünscht sind aber die Erwartungen sind auch schlichtwg andere die Menschen erwarten dass diese Projekte ihre Lebensbedingungen verbessern werden ähm Vorstellung davon kursieren dass dadurch Schulen gebaut werden dass Infrastruktur entsteht das Straßen gebaut werden Krankenhäuser entstehen und vor allem das Jobs entstehen das eiglich der wichtigste Punkt für viele Menschen ist das Jobs entstehen und das gelingt bei vielen dieser Projekten einfach sehr wenig wir haben es an einer Stelle gehört dass die Jobs am Ende nur an die Elite weitergegeben werden dass es also keine keine faere Verteilung von Arbeitsmöglichkeiten gibt aber da gibt's noch substanziellere Probleme würde ich sagen diese Unternehmen agieren oft hochmechanisiert im Bergbau und bei Wind und solaranlag ist die Technik schlichtweg so dass man nicht viele Menschen braucht um diese Anlagen zu warten und zu betreiben so dass wir einfach sehr begrenzte direkte Arbeit auf diese oder direkte Arbeit geschaffen wird sehr begrenzten Umfang bei diesen Projekten es gibt dann noch indirekte Jobs natürlich aber alles in allem ist der Nutzen einfach relativ begrenzt und was in der Doku auch vorkommt aber was man vielleicht sogar noch stärker machen könnte ist eigentlich die Frage von Repression das ist so ein bisschen den Fällen vielleicht geschuldet die DRC ist schlussendlich doch ein Ort wo also DRC Demokratische Republik Kongo wo zivilgesellschaftliche Organisation doch noch relativ frei operieren können aber wenn wir nach Kolumbien schauen z.B und nach Mexiko nach Brasilien nach Indonesien in diese Länder da ist die Lage schon was Aktivismus gegen solche Projekte angeht schon sehr sehr viel schwieriger noch und die NGO global witness die das jedes Jahr dokumentiert wie viele Menschenrechts und Landrechts und umweltrechtsaktivisten getötet werden in solchen Auseinandersetzungen die zeigt Hal wirklich frappierende zahlen also um die 200 Menschen was women who were expressing mining pollution affected health also menentlyaed mining activitiesening commun so appre we did capture what is happening in the African continent and also feel that as an activist probably more would have been said around um how indigenous communities are impacted by developmental projects such as mining and also when we talk about the green transition also how to interrogate and also question how green how clean is the energy transition so that's what I felt that maybe more Community voices and also environmental impact assessments would have reflected how mining projects and developmental projects can have in terms of the carbon foprint it lives but by and large I did capture a lot in terms of what's happening on the ground and i actually appreciate the fact that um the different um intersectionalities the different context the fact that uh it captured what was happening in Namibia what was happening in Nigeria and also what was happening in the DRC which reflects that Africa is not like one country but also um das kurz wiederzugeben Juliet sprach sich mit einer großen Anerkennung für den Film aus aus in ihrem Heimatland Simbabwe wo auch unter anderem Kobalt und lizium aber auch Kohle abgebaut wird sagt sie dass ähnliche Situationen vorherrschen m und das insgesamt in dem Film stark auch irgendwie die die Intersektionalität hervorgehoben wurde also der mit der mit der Message dahinter Klimawandel geht uns alle an ähm und das ist natürlich aber auch bestimmte ja äh bestimmte Auswirkungen auf bestimmte Bevölkerungsgruppen hat also so die Repräsentation von Frauen die sich beispielsweise mit ihren ähm ja Gesundheitsproblem auch zu Wort gemeldet haben in dem Film äh hat sie ein kannt und sagte anschließend als Aktivistin wäre vielleicht noch wichtig gewesen dass indigene Bevölkerungsgruppen noch stärker zu Wort kommen und wie sich ja die vermeintliche grüne Energiewende auf sie auswirkt aber im Großen und Ganzen mit einem sehr positiven Feedback für den Film i hope justice to all things jetzt bin ich mir ein wenig im unklar ähm wir sind doch eine relativ große Gruppe und wir hatten eigentlich noch eine zweite Runde hier geplant ähm aber ich möchte tatsächlich auch den Leuten die es hierher geschafft haben die Möglichkeit geben ihre Fragen zu stellen oder Kommentare deswegen vielleicht schon mal in die Runde wer würde gerne eine Frage stellen an Philip den Filmemacher oder auch an Jan und Juliet ähm in Bezug auf äh die Thematik die uns heute Abend hier hergeführt hat wenn sich jetzt nicht sofort die Hände heben dann würden wir vielleicht doch noch weitermachen mit einer zweiten Frage ähm Philip die ähm der der Film finde ich zeichnet sich auch aus durch eine enorme Bandbreite von von stimmen also ihr habt einen einen Zugang gehabt zu zu sehr unterschiedlichen ähm ja Betroffenen oder Akteuren äh wie war das möglich und auch vielleicht welche Probleme habt ihr vorgefunden bei der ja bei der Auswahl oder auch bei der bei der Schwierigkeit Stimmen zu finden wo wo jede wo jeder Fakt letztlich mit einer eigenen Politik und eigenen Agenda letztlich auch kommt also wie seid Ihr ja welches Glück hatet hier ich habe auch gesehen dass es gibt den Lucian den der Journalist von dem du auch mal gesprochen hattest dass er so wichtig war vielleicht kannst du ein bisschen sozusagen zu den persönlichen Netzwerken sagen und zu den auch vielleicht ja Beziehungen die aufgebaut wurden während des Films und die es euch ermöglicht haben bestimmte Leute zu interviewen aber auch vielleicht die Barrieren die ihr vorgefunden habt ähm bei dem beim besprechen dieses Themas ja ja ähm danke für die Frage wir also weiter in die Tiefe ja das ist wirklich [Musik] erstmal ein ganz ganz großes Glück dass wir wir haben als Team uns auch gut gegenseitig ergänzen konnten dass wir einfach ein sehr gutes Netzwerk haben das heißt es ist nicht nicht so dass wir alles selber an den Laden an an Land ziehen konnten sondern wir hatten einfach schon vor Beginn des Films über unsere lange Arbeit sehr gute Kontakte in die verschiedenen Länder ich selbst habe diesen Kongo Schwerpunkt mein Kollege jan hat lange Jahre in Nigeria gelebt also wir haben diese diesen Bezug ähm in die Region das hat uns geholfen und ähm dann ist wirklich die die die lange Vorbereitung mit vor allem die zusammenarbeitung mit mit Leuten vor Ort ist ist her vorzuheben also Lucian kahosi im Falle des Kongo z.B hat uns sehr sehr viel geholfen und man muss auch sagen man man rauscht da rein das ist dieses dieses ja Privileg ne man man kommt als Filmemacher ist eigentlich nur eine Woche vor Ort in dem Fall immerhin eine Woche wir hatten eigentlich ähm vom Budget her den Anspruch da in drei Tagen raus zu sein so ungefähr das konnten wir dann noch ein bisschen ausdehnen da muss man also auch immer ein bisschen an die Grenzen des Möglichen gehen aber das wäre nicht gegangen wenn nicht Lucien kahosi vor Ort so gut vorbereitet hätte und das heißt wirklich Klinken putzen man man geht durch alle Stufen der der politischen Hierarchien auch auch bei den Unternehmen also wir hatten ich glaube ein Dutzend Unternehmen Minenunternehmen etwa die wir die wir ganz gezielt angefragt haben da zum Teil auch bei bei den Möglichkeiten wo man sich vorher treffen konnte das lief alles über kahosi also diese diese lange Vorgeschichte bis man dann soweit ist bis man dann auch so ein bisschen dieses Vertrauen hergestellt hat das ist ganz entscheidend und dann gehört einfach auch eine Menge Glück dazu also bis zum letzten Moment weiß man nicht was klappt was geht schief wer meldet sich überraschend zurück wie im bei Nigeria Gas Invest diese Zusage hatten wir erst dann war sie wieder weg und dann ganz am Ende war erst klar dass es wirklich klappt wer springt auch kurzfristig ab also man kann sagen z.B wenn ich mal sagen darf ja was nicht geklappt hat z.B in Nigeria hatten wir nicht wirklich politische verantwortliche dabei auch oder auch Kongo das ist das ist dann zum Teil die halten sich die lassen sich bitten und am Ende klappt halt oder es klappt nicht aber auch genau diese diese diese auf dem auf der anderen Seite die die die Bevölkerung in allen Schichten zu erreichen das ist wirklich ein Glücksfall wenn man auch in dem Fall mit der Sprache vor Ort arbeiten kann wie im Kongo das hat sehr gut geklappt aber trotzdem gibt es natürlich Menschen die haben ihre Scheu wenn da ein Kamerateam eingeflogen kommt das kann man auch durch so einen lokalen Journalisten nicht unbedingt verstecken dass man da so ähm mit einer gewissen Autorität sozusagen dass dann kommen die alten sozusagen die alten ähm ähm Gegenüberstellung dass man sagt okay das das ist eine andere Welt da da halte ich mich jetzt zurück oder so also insofern ähm das ist auch eine Glückssache wen man dann wirklich vors Mikrofon be bekommt und wer dann so zurückschreckt ja ich hätte jetzt noch eine Frage an Juliet die sich stärker eigentlich auf die auf die Frage der narrative und wer dominiert die narrative bezieht so I was wondering since working on narratives and the question of how do things get framed what agendas are dominating Media landscapes for instance I think we this nicely with all sort glittery beautiful videos by the companies what is your impression s working with local communities with women in particular what Blocks access and what can you can you do what do you do in your work to sort of improve the possibility of those affected to basically have an impact on how the situation gets prayed okay thank you very much liketioned that I appreciated that the M actually did show the presence of women and also the presence of um children because usually women and children are the forgotten casualties of climate change and resource extraction so I feel that usually people are putting a profit over people and and also there is need to actually consult more like I mentioned earlier on the impacts that certain developmental projects actually have on the people so usually what happens because not just [Musik] um because of the global governance of the commons or maybe global issues but um there's usually iss about dynamics in terms of how African resources are accessed how they are distributed and how they are governed I did appreciate that you did mention global actors the Chinese and also issues of elite capture like when you when we saw the isue of how the in the nigerianext example so these are issues that are actually prevalent that usually local communities are forgotten and there's usually this mistrust in terms of how resources are governned because usually Communities not part of the beneficial ownership when we're looking at the movie we had the lady from Namibia she said that usually we don't benefit from activities usually it's these big numbers we are investing this much on a certain project but the people on the ground how much are they going to benefit from the activity in terms of resource sovereignity because it is they are their resources so they need benefit more just beyond providing labour for example perhaps maybe getting some percentage of Ownership in the in the project and also being consulted because they do also have knowledge that can also help advance the the goals that are around the green transition and energy future so Juliet hat die erstmal hervorgehoben dass es wichtig war auch in dem Film die Kinder und Frauen zu sehen die häufig vergessen werden als mitunterleid tragende von diesen Aktivitäten im Bergbau und das das die Grundidee des Profits der über Menschen und das Wohlergehen der Menschen geht ähm ja durchausgang und gäbe ist Elite capture hatte sie angesprochen also die Idee dass quasi die ganzen Vorteile äh dieser Ausbeutung letztlich bei der bei der Elite bleiben und die lokalen Bevölkerung häufig mit einem Gefühl von Misstrauen zurückbleiben m und insbesondere bei der namibischen Aktivistin die wir in dem Film gesehen haben äh die große Moto gesagt hat es ist immer das gleiche die Leute kommen mit irgendwie großen Versprechen und am Ende passiert nichts das ja ist ein es ist seine Realität underst you well the idea of possible solutions will get back would also think about possibility of coownership mining Ventures basic ja also das Minen beispielsweise eben mit den lokalen Bevölkerung das sozusagen die ja die Gewinne daraus geteilt werden dass sozusagen nicht eine ausländische Firma kommt und sich das unter den Nagel reißt sondern dass ein es eine Möglichkeit gibt eben gemeinsam zu profitieren ja an Jan würde ich auch gerne diese Frage weitergeben vielleicht auf einer etwas abstrakteren Ebene und zwar die Frage wel wel Informationen zirkulieren eigentlich also welche Informationen kann man als Wissenschaftler worauf kann man zurückgreifen m in diesem sehr komplexen Thema in dem ja auch große Interessen eine Rolle spielen und ja wo es wahrscheinlich gar nicht so einfach ist an allzu viele Daten zu kommen ja also wir haben als Wissenschaftler natürlich immer die Möglichkeit hinzufahren und Feldforschung zu machen Interviews zu führen aber über die diese Information diese Methode der Datenerhebung möchte ich gar nicht so sehr Reden an der Stelle sondern eher über die Daten die frei verfügbar sind also die im Internet überwiegend aufzufinden sind und das ist eigentlich erstmal würde ich sagen eine ganze Menge also wir haben mittlerweile sehr gute Nachrichtenportale in vielen dieser Länder ich arbeite vor allem zu Guinea und zur Demokratischen Republik Kongo und da gibt's tolle lokalen Journalisten die Artikel schreiben die wirklich diese Situation vor Ort auch erfassen wir haben sehr viele NGO Berichte ähm es gibt natürlich die sozial Medien als eine weitere Informationsquelle die noch mal eine andere Perspektive reinbringen wo wir auch wirklich dann Leute haben vor Ort die beschreiben dass in ginea ständig die Lastwagen an ihren Häusern vorbei rauschen und das letztlich einfach durch die ganze Staubbelastung ihre ihre Landwirtschaft komplett zerstört und da einfach ungefilterte Meinungen von Leuten zu haben wie sie das Lokal wahrnehmen es ist extrem wertvoll finde ich als Wissenschaftler wir haben etwas technischer jetzt die ganzen transparenzinitiativen insbesondere die extractive Industries transparency Initiative eiti die unternehmensverträge sichtbar gemacht hat die sichtbar gemacht hat was die Zahlungsströme sind wir haben die Panama papers z.B als eine extrem wichtige weitere Quelle wenn es um die DRC geht und darum welche korruptionszahlungen im Hintergrund gelaufen sind bei der Akquisition von landkonzessionen für Minen das heißt ich würde sagen zusammengenommen ist da ist da wirklich viel Information da draußen und das ist anders als vor 10 20 Jahren als vieles davon im verborgen blieb als wir sagen mussten das sind Minen die irgendwo in Afrika sind und what happens there stays in Essens wir wissen darüber sehr sehr viel aber ich würde sagen wichtiger Punkt auch weil du hast ja auch jetzt nach der Debatte in Deutschland dazu gefragt und wie ich die wahrnehme ich würde generell sagen haben hier ein interessiertes Publikum gerade heute Abend hier auch und es gibt eine gewisse Debatte zu dieser Thematik natürlich in Europa aber wir haben auch ganz stark würde ich sagen disconnect also die Thematik die wir in den Film hier gesehen haben ist vielen Leuten nur in sehr groben Zügen vielleicht bekannt in Europa und ich würde das als zum großen Teil sehen als ein ein Problem ein generelles Problem der Berichterstattung die sich mit dem globalen Süden insgesamt zu wenig beschäftigt es gibt dazu Erhebungen und gerade eine neue Initiative die ein Positionspapier geschrieben hat und das ist schon ziemlich frappierend wenn man sich die Statistiken anschaut zur Tagesschau z.B zu Nachrichtensendung in anderen Ländern dann zeigt sich so dass im Schnitt etwa 10% der Berichterstattung sich überhaupt mit dem glalen Süden beschäftigt und das obwohl dort 85% der Weltbevölkerung leben also wir haben eine massive Unterrepräsentation in den Medien und an der Stelle möchte ich sehr gerne diesen Sender der hier hinter mir groß benannt ist positiv erwähnen ist kein Zufall dass wir hier bei einer Veranstaltung sitzen weil in dieser Erhebung auch sehr positiv aufgefallen ist mit ein sehr viel höheren Anteil der Berichterstattung über Länder des globalen Südens das heißt ich glaube wir haben erstmal generelles Problem dass es zu wenig thematisiert wird und wenn ich jetzt noch mal nach Deutschland kurz konkreter schau dann haben wir glaube ich die Debatte über das lieferkettengesetz zuletzt am ehsten gehabt da kam die Thematik vor aber in meiner Wahrnehmung zumindest wurde es doch sehr stark geführt als eine Debatte darüber was wir den deutschen Unternehmen jetzt noch alles aufbürden und wie wir der deutschen Wirtschaft noch mehr Steine in den Weg legen es wurde geführt aus dieser Sicht der endbürokratisierung die sicherlich in weiten Teilen notwendig ist aber ich glaube das ist ein ganz schlechter Punkt für endbürokratisierung mit dem lieferkettengesetz anzufangen von daher das finde ich tatsächlich ein sehr schwierigen öffentlichen Diskurs den wir dort sehen und ich glaube die Konsequenz da draus D draus dass dieser Informationsfluss zu wenig funktioniert ist dass Leute schlicht weg kaum Bilder davon haben was wir gerade gesehen haben also was die Lebensbedingungen sind rund um eine große mene was im kleinbergbau passiert und wenn diese Bilder fehlen und die damit einhergehenden Emotionen dann ist dieses abstrakte Wissen na ja irgendwie ist das mit den Batterien in smartphes problematisch das abstrakte wissen haben wir alle aber ich glaube es ist nicht handlungsleitend für die meisten Menschen das heißt die Menschen stehen doch im Elektromarkt und kaufen sich das neue Smartphone weil sie eher eine Idee davon haben was das mit KI tolles kann aber sie haben leider nicht so sehr ein Bild davon was das für eine Zerstörung eigentlich auch gebracht hat ja das ist doch ein schönes Loblied auf den auf die Wichtigkeit von von Bildern und dem Film den wir gerade gesehen haben ähm jetzt noch mal die Frage in die Runde genau dann würde ich bitten dass die Leute die eine Frage oder einen Kommentar haben äh nach vorne kommen sich kurz vorstellen und dann an wen auch immer die Frage richten danke ja besten Dank mein Name ist christopf helbick ich bin Professor für ökologische ressourcente Technologie an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät hier in bayut und was wir im Film gesehen haben ist ein das einer der großen Aspekte der Problematik ist dass die große Ungleichheit entsteht es gibt einige wenige in den Ländern die davon profitieren und viele vor Ort die da unter den lokalen Effekten leiden die leuenigen die profitieren haben wir aber relativ wenig gehört wir haben nicht den Mitarbeiter von hen gehört bei dem die Mutter einfach nur anrufen musste und ein Job bekommt wir haben nicht die Leute gehört die vielleicht gut bezahlte Jobs in der Öl- und Gasindustrie in Nigeria haben und wir haben nicht die Leute gehört die vielleicht auch in dem der DRC gut bezahlte Jobs in den großen Minen haben ich Würste gerne mehr darüber wie der Mechanismus in den drei Ländern funktioniert dass diese Ungleichheit bestehen bleibt und wie diejenigen die sich die profitieren vielleicht auch dafür sorgen dass es so bleibt in dem Fall geht die Frage dann dementsprechend an Philip ja gerne ich meine ihr anderen könnt da gerne auch sicher eure Standpunkte zu teilen ich finde das noch mal gut dass diese Frage kommt weil das ist ist tatsächlich ein Punkt der der der Repräsentation was wir gerade hatten also viele Verantwortliche sind tatsächlich dann nicht so die ersten die man vor die Kamera auch kriegt [Musik] zum Teil mag das auch eine Frage der Gewichtung bei uns gewesen sein aber es ist ist schon sie waren ja zum Teil drin also gest Invest oder also auch m im Grunde Ricardo ist auch noch in Namibia dran nah dran gewesen an den Profiteuren ne wenn man das so sehen möchte aber natürlich da sind Leute in in ihren Büros in ihren Unternehmen oder auch in der Regierung die dann ja so das mal an sich vorbeiziehen lassen die die äußern sich auch mal aber die nutzen dann auch nicht jede Gelegenheit um ne bei so einem Film wo vielleicht schon eine gewisse Erwartungshaltung ist ähm sich dann auch noch mal zu äußern m ja das ist in der t Problem das möchte ich auch gerne noch ergänzen ich habe eben ja gesprochen zu den die man eben nicht kriegt oder zu der Zurückhaltung mancher Menschen die ist natürlich auch in so ein in so einem Gefüge zu sehen also Menschen die Menschen die nicht nicht uns gegenüber sich äußern tun das nicht unbedingt auch weil sie weil sie diese diese diese alte neolon ale Struktur irgendwie hinterfragen sondern zum Teil auch deswegen weil sie in den lokalen Kontexten vielleicht nicht zu Wort kommen oder vielleicht auch stillgehalten werden ne das ist auch also Beispiel Chris Brown der sehr outspoken war als als Umweltschützer in in Namibia auch der hat eigenen Kontext wieder oder ein eigenes Gefüge warum er so frei spricht aber viele andere ähm wir hatten mal irgendwo eine Hand gesehen viele andere wollten sich nicht äußern die haben gute Sachen gesagt wenn man sie so off camera quasi hatte aber dann eben fürchten sie auch wieder um um ihre eigenen Arbeitsmöglichkeiten und so weiter also das ist ein ganz schwieriges Thema und eins wo man auch ähm wo der Ausweg erstmal nicht so greifbar ist weil die alten Strukturen wä jetzt vielleicht ähm bisschen ich selbst auch studierter afrikanist W diesen Kontext hat des Panafrikanismus da gab es einen ähm einen Autor der von Po Noir Maske blond gesprochen hat die ähm die schwarze Haut aber weiße Masken das war ganz am Anfang der unabhängigkeiten sozusagen dass sich Leute in das gemachte Nest gemacht haben gesetzt haben die alten Strukturen übernommen haben ähm und so geht es von Generation zu Generation immer gibt es ähm Eliten die das ganz praktisch finden dass diese Strukturen schon vorhanden sind und die da ganz leicht in Position sich bringen können wieder zu profitieren und andere äh fernzuhalten und das aufzubrechen ist in der Tat schwierig da könnten wir ewig drüber reden ähm ähm ich habe da auch keine Lösung für gerade ja ja ich kann noch ein Stück weit ergänzen ich würde das tatsächlich auch ganz ähnlich argumentieren das sind Herrschaftsstrukturen und elitennetzwerke denen gelingt sich zu reproduzieren das ist leider gilt für die meisten afrikanischen Länder und vermutlich für die meisten herer der Welt und die Schwierigkeit daran ist natürlich dass wir es kommen verschiedene Mechanismen zusammen schich weg also viele dieser Länder sind auch haben Wahlen funktionieren mehr oder weniger demokratisch also wenn ich sag dieser Länder ich denke jetzt an die Demokratische Republik Kongo z.B oder Nigeria die wir gesehen haben und das läuft in hohem Maße über Konkurrenzkampf zwischen elitengruppen die in verteilungs äh verteilungsmechanismen agieren also wo es darum geht öffentliche Ämter einzunehmen und die Ressourcen dieser Ämter dann zu verteilen innerhalb klientelistischer Strukturen und da gibt's zwar Wahlen aber die Leute die bei den Wahlen zur Wahl stehen gehören alle zu diesen elitennetzwerken das heißt man kann nicht einfach einen politischen Wandel wählen in diesen Ländern und die wir sehen in keinem dieser Länder sowas wie eine Revolution die also wir sehen Ansätze davon auch gerade in Nigeria vor nicht allzu langer Zeit wieder massive Proteste von Jugendlichen die sich in vielen Städten des Landes gezeigt haben nicht so sehr glaube ich in Liga Delta leider da unten was aber auch eine wahnsinnig schwierige politische Lage hat aber wir sehen gewissermaßen ja durch Mechanismen der der der Repression durch Mechanismen von einer Elite die sich die diese Rollen für sich selbst einfach einnehmen kann und dabei auch Reformen immer wieder verschleppt also wir sehen auch ganz viele Ansätze von Reformen bei denen es darum geht neue Institutionen zu schaffen oder den kleinbergbau zu formalisieren das kommt äh in der DRC vor und wir sehen dasind das neue verteilungsmechanismen geschaffen werden im Land z.B das ist in Guinea sehr gut zu beobachten dass Institutionen geschaffen werden die also Ressourcen an die lokale Bevölkerung geben sollen in solchen Bergbaugebieten in bxed Bergbaugebieten in Guinea aber auch diese Institutionen sind eigentlich wieder Teil dieser herrschaftslogik weil auch da drin eigentlich Geld wieder so abgezogen wird dass es der lokal Bevölkerung nichts dient und die lokale Bevölkerung sagt wiederum zu den chinesischen Unternehmen gebt uns das Geld direkt geht nicht über den staatlichen über die staatlichen Institutionen was aber dann wiederum nicht geht weil dann der der Rechtsrahmen ein bestimmtes Korsett anlegt und dann ist das Recht was ja durch die Herrschaftsstrukturen geprägt wird auch wieder Teil des Problems also es ist es leider sehr redundante Antwort an dieser Stelle aber es gelingt den Herrschaftsstrukturen sich zu reproduzieren und die Revolution die das alles wirklich ins Wanken bringt die fehlt ja oh thank you very much i also wanted to that usually what happens for example I want to give a which is givenre who says that the Master's house the Master's Tools would never disarm or put down the Master's house and also there is this deliberate move in terms of systems like what was mentioning usually the systems that are there the systems that put in place in terms of policy be it at international level they are not designed to actually give practical and tangible solutions i want to take for example the cops since 2015 it's almost like 20 30 like three decades and we don't have a tangible solution in terms of climate solutions it's just plages and promises and also this are like this is like at a global level but also when you go even into African countries African Communities you find that a lot of African countries are even holding on to colonial policies which do not actually address TH inequalities because there is a certain fraction a minority of people actually benefiting from these exclusionary policies I give an example from Zimbabwe where I come from there has been discussions around the mines and minerals act which is a draconian act which was given which was which was used during the colonial times but it's still in place and it's still governing how resources are distributed resces are extracted so usually issues of inequali gender inequalities they always come as an afterth when we talk of Cops they are not people centered so and unless we are ready to center the people we will not address inequalities and also critical to keep in mind when privil is taken those people actually benefiequasisas unun ja letztlichen ichben auch eine sehr politische Antwort dies das Eliten ungerne die eigenen Fründe abgeben und ja dass letztlich die auch das koloniale Erbe eine große Rolle spielt also einige Gesetze wie der mines and minerals Act ist noch immer irgendwie in Kraft und ist einer der Gründe weswegen die Ressourcen so verteilt werden wie sie verteilt werden m und genau die die das bekannte Zitat von udre Lord the Masters tools will not dismantle the Masters House als ja als quasi ich denke so ein bisschen das Echo was auch philiip angesprochen hat die die Frage inwie weit ja koloniale Strukturen tatsächlich immer noch auch irgendwie wirken weiterwirken und wir das ganze wahrscheinlich aus einem aus einer sehr langfristigen Perspektive sehen müssen die ja wo es wo es weiterhin Strukturen gibt die sehr weit zurückliegen und die bislang nicht durchbrochen wurden sorry misreesed maybe on because interesting men law das das min Gesetz bergbaugesetz im Kongo ist relativ neu und relativ hatten guten Ruf auch unter unter den z.B V Kongo die wir im Film gesehen haben also auch unter Aktivisten sagen sie das das ist jetzt eigentlich ganz solide aber auch da stellt sich natürlich die Frage wie wird es angewandt wie wird das nachgehalten und da gibt es ich glaube es gibt ein Zitat im im Film aber es kommt ansonsten nicht kam nicht so stark durch ähm zu sagen dass eigentlich diese Gesetze ähm die müssen auch nachgehalten werden und es braucht auch eine Regierung die sich in dieser Verantwortung sieht und sagt wir wir wir kümmern uns auch drum also die lokalen Eliten nicht einfach schalten und walten zu lassen sondern da auch durchzugreifen und zu sagen das ist eben jetzt so und jetzt habt ihr diese Umwelt Vorschriften z.B einzuhalten ne also das ist dann der Schritt der auch wieder fehlt ja gibt es weitere Fragen Wortmeldungen [Musik] m mein Name ist Greta oh sorry mein Name ist Greta schönemeier ich bin Studentin an der Universität beireut für interdisziplinäre afrikaastudien und ich wollte ich wollte mich sehr bedanken es war ein sehr informativer Film und ich fand es sehr interessant der Aspekt von was natürlich auch für mich wichtig ist als junge Studentin zum Thema Klimawandel und zum Thema auch grüne Energieträger weil wir fordern dass wir quasi das es irgendwie ja dass wir grünere Energieträger haben mehr grüne Energieträger haben und wir vergessen dass die die Konzerne und die die ja die die Konzerne eben nur weil wir das fordern nicht unbedingt das heißt nicht unbedingt dass sie auch dem nachgehen sondern eher in andere Länder und andere Bereiche der Welt Möglichkeiten finden weiter so zu produzieren wie wie vorher und auch zu denselben Preisen but I found it was also mentioned that we had activists what kind of boundaries AC facing and especially women because I think also in the movie there we saw a lot of Man a few women but still I would be interested like what is the situation from your like observations for women who are activists and especially in this in this in this topic thank you very much it's also an issue that i'm passionate about because I come from a mining community and I should not that women are active agents in terms of defending their environment but usually the dominant narrative actually silences women ray women victims the situation on the ground is that women are actively defending the environment and it is true to speak that most of the initia that happen they are top down and as a theyve system such asatriarchy and capitalism women and indigen communi the forefont nevereless women they are actively defending their environment and also that's why you find that in most communities where resources are extracted you also find that indigenous communities also trying to protest against irresponsible mining practices actually situation because in most circumstances even the state because they benefiting there is a lot of militarization around and securitization in places where mining is happening like in the case of Nigeria I actually appreciated that they had access but you find that even indigenous Communities do not even have a certain Access because of this militarization so it's it's something that makes it very difficult and very unsafe especially for women because there is a lot of genderbased violence that occurs a lot of women at times they are abducted there is a paper that I wrote before that uh was actually speaking to women agency in Diamond communities and I was interviewing women some women they werepped just by virtue that they were in a mining s or they were in an area that mining was happening so it is very risky some people they abducted some people are killed so that's the reality on the ground but nevertheless people they actually stand and defend resiron and is actually actually beyond what is happening on the ground and also amplify the voices of these human rights defenders and the voices of indigenous people who are actually taking a stand against injustices and ieciate that you did ask exalying res ja ich werde mich mal kurz halten aber es geht sozusagen um die um die Wichtigkeit von Menschenrechtsaktivistin die gleichzeitig großen Risiken ausgesetzt sind also Vergewaltigung bish hin zu Mord aber Juliet hat noch mal unterstrichen dass Frauen aktive aktiv sind im in den Protesten gegen gegen die Ungerechtigkeiten im im Berg im Bergbau könnte dem noch kurz bisschen was hinzufügen denn wenn es um boundaries für Aktivismus geht dann geht das ziemlich nah auch in mein Forschungsfeld hinein wo ich mir genau anschaue welche Form des Protest und Widerstands wir hier sehen und welche Wirkung das das dann auch erzielen kann und m ich wird dieses Argument der ökonomischen Dimension was auch Schul gerade angesprochen hat schon wirklich sehr stark machen wollen an der Stelle also gerade wenn wir uns die Demokratische Republik Kongo anschauen die ein wahnsinnig großes Land ist ich glaube etwa viermal so groß wie Deutschland ähm dann ist das ziemlich frappierend wie relevant diese Minen in der ehemaligen Region Katanga also die jetzt in lualaba sich befinden wie relevant diese Minen für das Nationaleinkommen des Staates sind also ich habe die konkreten Zahlen leider gerade nicht parat aber es sind um die um die 40% des ähm des Budgets was die DRC aus diesen aus etwa 10 bis 15 Minen in dieser Region bezieht plus der kleinbergbau in anderen afrikanischen Ländern sieht das auch nicht groß anders aus oder zumindest in denen die die rourcenreich sind sind die Regime schon sehr stark darauf gebaut genau diese Minen und genau diese ressourceneinkünfte zu zu erhalten weil daran die regimstabilität und die gesamten Herrschaftsstrukturen hängen zu einem hohen Teil da dran been nigeri ja zeigt sich das auch ganz ganz enorm und dem Gegenüber haben natürlich haben wir hier ein enormes machtungleichgewicht was wir immer sehen eigentlich bei Aktivismus aber es ist wirklich ein enormes Ungleichgewicht hier weil die NGOs die wir vor Ort haben die ganz tolle Arbeit machen im schwierigen Kontext wirklich sehr sehr wenig Ressourcen haben ähm und mit diesen wenigen Ressourcen sind sie einem praktisch übermächtigen Gegner ausgegeben aus ausgesetzt und im kleinbergbau ist die enorme ist das frappierende in der DRC ja dass die Eliten zu großen Teil die Besitzer von diesen kooperativen sind die den kleinbergbau betreiben das heißt das ist nicht der Staat als externer Akteur der den kleinbergbau dann regulieren und überwachen sollte sondern der Staat ist Teil vom kleinbergbau das heißt der Gegner ist an der Stelle eben dieser sehr mächtige Staat und ein wichtiger Mechanismus an der Stelle ist natürlich dann auch über die transnationale Zivilgesellschaft zu gehen also wenn die Strukturen in dem Land so schwierig sind dann ist es natürlich sehr wichtig Konzerne wie Glencore eben auch in der Schweiz zu adressieren für das was passiert mit den chinesischen Konzernen ist das ein Tacken schwieriger weil wir nicht Hauptquartier von seok in China protestieren können aber auch diese Unternehmen beliefern Technologiekonzerne aus dem Westen oder Unternehmen wie Samsung z.B die einem einer Öffentlichkeit ausgesetzt sind die Marken und Reputation zu verlieren haben und da sind schon ganz starke Hebel die wir eigentlich haben über die äh über diese Unternehmen dann bis runter entlang der Lieferkette bis runter in die DRC oder nach Nigeria die Lebensbedingungen zu verbessern ich meine dass heute äh die Nachricht kam dass äh Apple verklagt wurde von der Republik Kongo ähm das ist denke ich auch eine eine interessante interessante Entwicklung ähm wir näheren uns jetzt leider schon dem Ende ähm ich möchte aber darauf hinweisen dass äh unsere drei Gäste noch erstmal hier bleiben und sicherlich an der barn noch weiter gerne mit Ihnen diskutieren würden ähm vielleicht zum Abschluss eine kurze Runde auch zu den frag zu der Frage was sind unterschiedliche Lösungsansätze und tatsächlich auch aus unterschiedlichen Perspektiven als Filmemacher als Akademiker als Aktivistin ähm was das hat jetzt ist teilweise schon angeklungen aber was sind eventuell Lösungsansätze die aus eurer Arbeit äh die die euch ja ähm Mut machen W vielleicht zu viel sagt aber doch irgendwie Ansätze geben irgendwie zu die Dinge eben zum Positiven zu verändern Juliet I was asking what would be solutions what would be approaches that perhaps you take in your work or that you see working in other context maybe a things about that very true driven solutions solutions that put people on the forefont that appreciate the knowledge of indigenous people I when i was watching the documentary I had on several occasions James mentioned that when the elephant fight the grass that suffers so it means that there is also need for grassroots solutions a bottom up approach bottom up um solutions and in order for us to have these is for us to also come up with models that are not Eli TST models that are actually practical and comprehensible to the ordinary Person because take for instance the climate change discourse it's very elist it's very scientific but it doesn't mean that the people on the ground don't understand climate change it doesn't mean that they don't have solutions in terms of maybe say early warning systems uh youd find that indigenous communities actually have uh a way of knowing ear or for understanding early warning systems which are beyond scientific terms not to undermine scientific terms of course uh but in order to include the people there is need for Community data driven solutions and also um one other thing that I've noticed uh that is also useful is also harnessing um the power of digital now that we living in a digital era digital reporting for instance because I remember when we having the conversation and even you mention the issue in terms of access local communities they can also harness social media platforms to report or document injustices and also another recuring Theme was this issue of mistrust reperpetuation colonialism how to avoid kind of issues and I that taking advantage of policies such as the publish what you pay campaign it allows transparency you also mentioned the extractive industry transparency Initiative which also actually advances like environmental protection and the position of women also but it also when I was also looking into this issues I actually noticed that in terms of the percentage Score German was around 90% which is a good Score but unfortunately take for instance the like what was also a recuring theme the issue of Chinese Investment in Africa Zimbabwe most Investments around around mining Chinese driven we had Look policy and also in Ghana you also find that most Investments also like Chinese have monopo but you find that also they are not also transparent in terms of even the langage ent even with African governments zimbwe exle they Haven adopted so are solutions which also and centering people for instance to speak of a driven which actually indicators such as gender desagregated data not just numbers in terms of degrees that people on the ground actually don't understand so there is need to actually bridge that global and local disconnect amplify local voices localize global progressive initiativ k you Jul hat stark gemacht bottom up Ansätze stärker zu zu verfolgen und dass dabei ja grassroots solutions wichtig sind unter anderem in Sachen climate change also ich kann kurzen Hintergrund dazu sagen also in in ihrer mit der NGO und der Initiative die sie mitgegründet hat in Simbabwe geht es unter anderem darum in lokaler Sprache mit den Leuten über Klimaveränderungen zu reden und es weniger ein bisschen runterzubrechen und dann aber auch den Leuten näher zu bringen und wiederum aber auch Input zu bekommen was beispielsweise Frühwarnsysteme angeht also wenn es zu Katastrophen kommt wie Funktion dann der Informationsaustausch digitale Medien hat sie angesprochen die Wichtigkeit für awareness raising und dass die großen Konferenzen wie die letzte Klimakonferenz eben in Aserbaidschan z.B einfach sehr viel stärker sehr viel näher an den Menschen sein muss ich belasse es mal damit und alle weiteren Fragen können Sie dann noch J noch weiter später stellen jetzt würde ich gerne noch kurz zu Jan und dann zuletzt zu zu philiip gehen hinsichtlich Lösungsansätze die realistisch erscheinen ja genau ich knüpfe gern an an den Komplex über den ich da vorher schon gesprochen habe und W Jul auch erwähnt hat im Grunde Protest und Widerstand unter welchen Umständen ist das erfolgreich in diesen Settings und wir haben genau dazu vor kurzem einen Aufsatz geschrieben der jetzt auch veröffentlicht wurde also wir das ist Professor Jana hönke hier an der Universität beireut und ich gemeinsam mit cle kabember von der NGO Southern Africa resource watch und da geht's genau zwei Unternehmen die wir in in der Doko auch gesehen haben komü und TFM in der Demokratischen Republik Kongo und im Vergleich noch dazu in im Guinea zwei Unternehmen und die Mechanismen die wir da gesehen haben sind dass diese Unternehmen durchaus zu Konzessionen bereit sind also dass sie Zugeständnisse machen können zu zur lokalen Bevölkerung zu NGOs unter bestimmten Umständen und diese Umstände haben sich eigentlich herauskristallisiert als wenn es den Menschen gelingt den unternehmensablauf den tionsprozess zu unterbrechen dann steigt die Wahrscheinlichkeit enorm dass darauf auch Konzessionen folgen also wenn z.B Straßenblockaden stattfinden oder wenn die Arbeiter streiken dann haben sie damit sehr mächtige Mittel die Menschen Vorort um das Unternehmen sehr zu treffen weil solche Bergbauunternehmen sehr schnell sehr sehr viel Geld verlieren und das zeigt sich in den Fallstudien sehr deutlich die wir angeschaut haben und andere Mechanismus ist das was ich vorher angesprochen hatte über die transnationale Dimension zu gehen also das geht dann vor allem über internationale NGOs die dann skandalisier das Unternehmen wie Apple was Joschka gerade angesprochen hatte oder Microsoft oder Dell oder Tesla die großen Namen dieser Welt die alle sehr sehr reputationsabhängig sind die beziehen Ressourcen aus diesen Ländern und sind damit verwundbar für reputationsverluste und wenn es NGOs gelingt dieses leverage sagen wir mal zu mobilisieren diesen Hebel zu nutzen dann kann das zu Veränderungen führen und manche Unternehmen die stärker in dieser öffentlichen Aufmerksamkeit stehen die sind eben dann eben auch sehr viel Bereiter solche Konzessionen zu machen und sei es dann Entschädigung zu zahlen an die lokale Bevölkerung oder Umsiedlungen vernünftig durchzuführen oder großflächigeres JSA Programme zu haben wo mehr lokaler benefit draus entsteht das ist der eine Teil das der Teil so was kann ein Unternehmen direkt liefern und der andere Teil ist natürlich die Frage wie kriegen wir diese Strukturen die Herrschaftsstrukturen über die wir vorhin schon geredet haben wie können die reformiert werden und das ist wahrscheinlich der das deutlich schwerere Brett noch was da gebohrt werden muss und wir hatten es ja gerade schon gesagt die Regulierung Philip hat es gesagt die Regulierung von Bergbau ist gerade in der Demokratischen Republik Kongo auf dem Papier erstmal sehr gut das neue mining law ist echt progressiv und enthält Klauseln die auch aus bestimmten Unternehmen übernommen wurden und jetzt auf den nationalen Kontext übertragen wurden die wirklich vielversprechend sind aber die Implementierung davon ist nach wie vor höchst problematisch aufgrund der angesprochenen Herrschaftsstrukturen die dem sehr sehr stark im Weg stehen das heißt wir brauchen einfach sehr viel öffentlichen Druck da drauf diese Gesetze durchzusetzen und staatliche Institutionen zu schaffen die ein vernünftiges Monitoring bieten und die dann auch Unternehmen sanktionieren weil diese Teile fehlen Hal einfach in ganz hohem Ausmaß und ich glaube ein wichtiger Teil dazu ist ich habe es lieferkettengesetz schon erwähnt solche Gesetze ich sehe dass die wirtschaftlich auch nicht unproblematisch sind und dass die in unternehmenswettbewerb eingreifen und ungleiches Spielfeld schaffen und dass wir dann auch auslagerungseffekte haben können die problematisch sind aber grundsätzlich erstmal ist es absolut wichtig sowas wie Lieferketten gesetzt zu haben und ich find es frappierend dass wir im Jahr 2023 in Deutschland sowas zum ersten Mal haben also ich erinnere mich an die Zeit als ich Schüler war damals haben wir schon über diese Problematiken geredet und über nur Logo und die und Attack und die globalisierungskritische Bewegung das ist 25 Jahre her mittlerweile und in 25 Jahren ist irgendwie nichts passiert und wir haben das lieferkettengesetz jetzt und die Debatte in Deutschland wird so geführt als ob das Gesetz wieder abgeschafft werden soll also finde ich Wahnsinn und ich sehe da eigentlich den Mechanismus dazu dass das nicht passiert die Abschaffung dies Gesetzes nicht passiert und mehr Regulierung kommt in dem Sektor was die Lieferketten angeht eben Wesentlichen durch öffentliche Aufmerksamkeit und Druck von der Zivilgesellschaft und Mechanismen wie klimaklagen z.B halte ich in dem Kontext auch für relevant jetzt bisschen auf den klimafokus bezogen und da gibt's massenklagen den sich auch jeder anschließen kann das ist nicht sonderlich kompliziert das zu machen darin sehe ich ein ganz wichtigen Hebel aber ich würde gerne noch einen letzten Punkt kurz machen nämlich auch die Frage wie das Modell der Grünen Transformation aussehen soll weil ich glaube wir sehen eine ganze Menge Grenzen davon in der Doku der der enorme Ressourcenverbrauch ist immer noch gegeben die Idee dass die Welt durch Wachstum transformiert werden soll hin zu mehr Nachhaltigkeit obwohl Wachstum Teil des Problems ist offensichtlich das deutet doch sehr stark darauf hin dass wir auch die Ideen noch mal ein Stück weit weiter denken müssen die Ideen davon wie die grüne Transformation aussieht und dafür gibt es ja Ansätze mit deowth z.B als Bewegung oder suffizienzansätze die alle darauf abzielen zu überlegen wie man auch eine Wirtschaft betreiben kann die gewissen Maß gesund schrumpft so ungefähr das ist nach wie vor gefühlt unvorstellbar da drin wie unsere Öffentlichkeit unsere Medienlandschaft funktioniert aber es gibt diese Ansätze und die sind mittlerweile auch hochrangig publiziert und es gibt AktivistInnen die gerade in transnationalen Bewegungen das sehr sehr stark machen und ich sehe da drin extrem viel Potenzial m und würde mir wünschen dass das sich noch stärker durchsetzt die Idee dass wir die grüne Transformation sozial in der soziale Richtung noch stärker einfach schlichtwg reformieren müssen nicht mehr nur indem wir einfach Regulierung anwenden um Projekte gerecht zu machen sondern eben auch die Grundpfeiler dieses dieses politischen Projektes neu denken dan ja gute Vorlage für mich also dieses Thema die growth also wir sind in ein gewissen Zwang dass wir immer Versuch en System inherent einen Wechsel zu schaffen das ist eben sehr sehr schwer vorstellbar weil also Menschen also vielen quasi nicht in der Lage ist oder in in in diesen Diskursen die wir erleben schwer ist eben sozusagen das Unmögliche erstmal zu denken ne da erstmal hinzukommen und ich glaube um das noch mal aus ein anderen Gesichtspunkt sich anzugucken also es ist dieses wohlstandsdenken wir haben du hast die die letzten Jahrzehnte angesprochen wo viele gute Ideen auch schon mal da waren und jetzt in dem Moment wo es wo es in unserer deutschen Gesellschaft z.B auch nicht mehr alles so gut läuft wie es lange gelaufen ist ähm besinnen sich alle doch wieder auf das eigene und sind weniger bereit auch solche Schritte zu gehen das ist ein Problem ne also das M die Bereitschaft da wo es auch einem selbst weh tut hinzugehen und vielleicht mal zu überlegen ob ob es auch mit weniger Wachstum geht man muss ja nicht gleich rückwärts gehen aber überhaupt erstmal denken dass es auch weniger sein darf das ein bisschen verträglicher sein da für alle das ist ein wichtiger Punkt und da auch die Debatte mit der Repräsentation auf den auf den Klimakonferenzen ist da gehört dazu ne also was was nehmen wir wahr und diese starken inzwischen sehr starken Aufrufe auch von einer vereinten afrikanischen Öffentlichkeit it wie die immer wieder überhört werden m und da sind wir an dem Punkt auch der Repräsentation auch im Bild da kommen kommen wir als Medien wieder ins Spiel also wie kriegen wir das hin überhaupt erstmal diesen Diskurs abzubilden so wie er ist dass wir eben mehr zeigen können dass wir andere Perspektiven wiedergeben können auf einem globalen Kontext aber auch im im lokalen und unser Film z.B das ist der der der die Chance die wir mit haben den wird's auf Französisch geben und dann kann er auch im Kongo z.B einer kongolesischen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden das heißt wir haben auch die Möglichkeit da Lokal noch ein bisschen im Diskurs noch mal diese verschiedenen Perspektiven zu zeigen das ist im Grunde ein weiter Weg aber das ist einer der wichtig ist um überhaupt dieses Umdenken zu schaffen solange wir hier z.B nur die eigenen Perspektiven kennen ist es uns natürlich auch umso schwerer das andere mitzudenken ja ja vielen Dank für diese Schlussworte die denke ich Mut machen auf jeden Fall was Vernetzung angeht also zwischen Wissenschaft und Medien und Zivilgesellschaft und in diesem Sinne darf ich auch ganz herzlich einladen erstmal jetzt noch ein bisschen hier zu bleiben und sich weiter zu vernetzen bevor wir hier Schluss machen noch ein herzliches Dankeschön auch an die Technik und das und Kulturhaus neinhalb indem wir hier sind und das uns ermöglicht hat diese ja sehr fruchtbare Diskussion zu führen wie ich finde und ganz herzlichen Dank an die die doch sehr weite Wege gekommen sind vielen Dank an Philip Sandner vielen Dank an Jan sendig an Juliet glanger und ja dann wünsche ich uns und Euch und Ihnen noch einen schönen Abend herzlichen Dank
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